Lighttackle, Jigging und Popperfischen im Paradies

Seychellen im November 2014

Auf dem Rückweg von Australien nach Deutschland verbrachten wir noch 10 Tage auf der Seychelleninsel Praslin. Mit im Gepäck hatte ich ein paar Popper, Stickbaits, Jigs, und einige Schleppköder aus unserem BWF-Sortiment.

Die Bedingungen zum Popperfischen waren leider wie im letzten Jahr nicht optimal. Hohe Wassertemperaturen und teilweise grünlich gefärbtes Wasser brachten bei ca. 5000 Würfen in 6 Tagen ganze 6 GT Bisse. Davon konnten wir leider nur 2 kleinere Exemplare fangen, die anderen verabschiedeten sich im Flachwasser in den Korallen. Wir hatten noch ein paar Attacken von guten Fischen, die aber leider nicht hängen blieben.

Beim Jiggen hatten wir immer etwas gefangen. Die richtig großen Fische blieben allerdings aus.

Beim Trolling zum über 30 Seemeilen entfernten „Drop off“ füllten wir die Fischbehälter des Bootes regelmäßig bis zum Anschlag mit kleinen Yellowfins, Skipjacks, Dorados, Wahoos und Bonitos auf. Wir fischten mit 2 Ködern über die Ausleger und in der Mitte hatten wir einen Teaser positioniert für Bait & Switch. Mit dieser Methode konnten wir 5 von 7 Segelfische überlisten. Einen Marlinbiss hatten wir auf einen unserer Sailfischköder, der sich allerdings nach 2 Sprüngen wieder verabschiedete.

Bei diesem Trip konnte ich unseren neuen Lure „Chuggy“ ausgiebig testen. Wir fingen vom Bonito bis zum Sailfisch alles damit. Das absolute Highlight sollte ein großer Yewllowfin Thunfisch mit 184 lbs (Seychellenrekord in der 50 lbs Tackle Klasse) werden. Nach 45 Minuten Kampf auf Biegen und Brechen konnten wir den Thunfisch sicher landen und die Freude war entsprechend groß. Auch dieser Fisch wurde mit unserem „Chuggy“ gefangen. Ansonsten fischten wir mit unseren BWF Light Tackle Lures „Magic Star“ und „Magic Candy“ mit großem Erfolg.

Alles in allem war es ein super erholsamer Urlaub in einem extrem schönen Umfeld in einer intakten Natur. Einen Tag besuchten wir die Insel Aride (Vogelschutzgebiet). In Hochzeiten brüten dort bis zu 1,5 Mio. Seevögel. Die Vögel sind absolut nicht Menschenscheu und ein Besuch ist aus unserer Sicht sehr empfehlenswert.

Auch wurden wir Zeuge, wie eine Schildkröte aus dem Wasser kroch, sich ein Nest zwecks Eiablage in den Sand buddelte und nach getaner Arbeit wieder im Meer verschwand. Die Überlebensquote der geschlüpften Babyschildkröten liegt bei nur einem Prozent – also von 1000 Babyschildkröten überleben lediglich 10 Schildkröten.

Stephan Kreupl im Dezember 2014